Glaubensgewohnheiten und Handlungssätze

Glaubenssätze
Gewohnheiten sind Glaubenssätze im Handeln. Beidem gemeinsam sind ausgetretene Pfade für unser Denken und eben unser Tun. So wie sich Glaubenssätze ändern lassen, lassen sich auch Gewohnheiten ändern. Oder besser umgekehrt? Ja, denn die Änderung unserer Gewohnheiten können sich die meisten Menschen eher vorstellen, als die Änderung von Glaubenssätzen.

Gewohnheiten sind Glaubenssätze im Handeln.
Beidem gemeinsam sind ausgetretene Pfade für unser Denken und eben unser Tun. So wie sich Glaubenssätze ändern lassen, lassen sich auch Gewohnheiten ändern. Oder besser umgekehrt? Ja, denn die Änderung unserer Gewohnheiten können sich die meisten Menschen eher vorstellen, als die Änderung von Glaubenssätzen. Aber schauen wir doch erstmal etwas tiefer rein und betrachten zunächst folgende Frage:

Wie entstehen Glaubenssätze und wie entstehen Gewohnheiten?

Beides entsteht auf ziemlich ähnliche Art und Weise. Zum einen können sie durch häufige Wiederholung von Tätigkeiten oder Erfahrungen entstehen. Genauso gibt es aber auch die ganz einschneidenden Erlebnisse, die uns unsere Gewohnheiten oder Glaubenssätze quasi sofort ändern lassen. Nicht selten haben Erlebnisse mit derart großer, kursändernder Kraft traumatische Dimensionen. Wir erwerben unsere Glaubenssätze und Gewohnheiten am häufigsten durch unser nahes Umfeld, unsere Vorbilder. Also jetzt musst du dich nicht gleich fragen wessen Groupie du nun schon wieder bist. Vorbilder ist hier ganz wörtlich gemeint. Diese nahestehenden oder bei uns sehr hoch im Kurs stehenden Personen geben uns tatsächlich ein Bild davon vor, wonach wir dann unser Denken und/oder Handeln ausrichten.

Und wie verlasse ich nun die so tief eingetretenen Pfade des Denkens und Handelns?

Ich finde die Frage kommt einen Schritt zu früh. Denn bevor ich mich entscheide etwas ändern zu wollen, sollte ich mich doch zunächst fragen, ob das überhaupt notwendig ist. Ein Glaubenssatz, genauso wie eine Gewohnheit sind weder gut noch schlecht. Wichtig ist herauszufinden, ob deren Wirkung auf uns positiv oder negativ ist. Selbst das ist nicht einfach zu beantworten, denn ob für uns etwas positiv oder negativ ist, hängt in erster Linie mit unseren Zielen zusammen. Wenn zum Beispiel dein Ziel ist der dickste Mensch der Welt zu sein, dann ist die Gewohnheit möglichst viel fett- und zuckerhaltige Nahrung zu dir zu nehmen und stets in deiner Kalorienaufnahme möglichst weit oberhalb deines Grundbedarfs zu liegen, überhaupt kein Fehler. Wenn du dann noch den Glaubenssatz hast, dass jegliche Bewegung total gefährlich für dich ist und du deshalb deine Zeit lieber regungslos auf deinem Bett verbringst, dann unterstützt dich dieser Glaubenssatz auf dem Weg zu deinem Ziel ganz erheblich. Und wir gehen noch einen Schritt rückwärts.

Was sind deine Ziele und wie stehen deine Gewohnheiten und Glaubenssätze zu diesen Zielen?

Wenn du vielleicht sehr reich werden möchtest, dann ist natürlich von ganz besonderer Bedeutung welche Gedanken du über Geld hast. Was ist dann Geld für dich? Was hat Geld für eine Bedeutung für deine Eltern, deine engsten Freunde, was haben dir die Lehrer in der Schule über Geld und Reichtum beigebracht? Wie sind deine Ausgabegewohnheiten? Für welche Dinge gibst du Geld aus und für welche nicht? Und deine Einnahmeangewohnheiten? Wie weit gelingt es dir Geld für den Aufbau eines passiven Einkommens anzuhäufen und das so verdiente Geld nicht für Konsum, sondern für den weiteren Aufbau deines passiven Einkommens auszugeben? Ah, schon wieder auf der Ausgabenseite. Kein Wunder, denn…

Reich wird man nicht davon viel einzunehmen, sondern davon wenig auszugeben.

Beginne also im ersten Schritt damit dir deine Ziele wirklich klar zu werden. Setze Prioritäten. Das kannst du schriftlich machen, wie es die meisten empfehlen. Es ist allerdings auffällig wie wenige diesen Rat der Verschriftlichung tatsächlich befolgen. Und selbst dann hilft das vielen nicht, wenn diese Ziele nicht um starke, emotional aufgeladene Bilder der zu erreichenden Zukunft angereichert werden. Ja, es braucht die Kraft der Vision. Es braucht ein glasklares Bild von der Zukunft, was ja genaugenommen mit dem Begriff Vision gemeint ist.

Danach betrachtest du deine Glaubenssätze und deine Gewohnheiten sehr kritisch. Was zahlt auf deine Zielerreichung ein und was hindert dich, wirft dich zurück? Spätestens jetzt ist für viele der Zeitpunkt gekommen sich professionelle Hilfe durch einen Coach, Psychologen oder zumindest laienhaft durch sehr gute Freunde zu holen.

Ich kann dir nur zum Profi raten!

Alle anderen Wege kosten mehr Zeit. Wenn du diesen Zeitverlust mal in Geld umrechnest, wirst du sehr schnell sehen, was für einen unfassbar guten return on investment ein wirklich guter Coach haben kann. Jetzt hast du also deine Ziele klar – hoffentlich nicht zu viele oder sich widersprechende. Und du weißt jetzt auch welche Glaubenssätze und welche Gewohnheiten für dich auf dem Weg zu deinem Ziel hinderlich sind. Hä, eben noch Plural (Ziele) und jetzt nur ein Ziel? Ja klar. Es dreht sich auf dem Weg zum Ziel immer und immer wieder um Konsequenz, Durchhaltevermögen und Klarheit – also Fokus. Konzentriere dich immer nur auf ein Ziel und das dafür dann zu 100%.

Jetzt brauchst du erstmal einige Zeit, um dich intensiv mit deinen Zielen auseinanderzusetzen. Noch etwas mehr Zeit wirst du brauchen, damit du die Glaubenssätze und Gewohnheiten ausmachen kannst, die auf dem Weg zum Ziel hilfreich sind und welche eher dagegen stehen. Nutze doch gerne die Zeit bis zum nächsten Blogartikel, da geht es dann nämlich endlich daran deine Glaubenssätze und Gewohnheiten zu ändern.

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