Gibt es in deinem Unternehmen Stellenbeschreibungen? Oder kennst du Stellenbeschreibungen aus deinen vorherigen Tätigkeiten? Oft genug steckt hinter einer „Stellenbeschreibung“ ganz etwas anderes. Es kann eine Arbeitsplatzbeschreibung sein, oder eine Aufgabenbeschreibung. Manchmal ist es auch eine Mischung von diesen Dingen.

Bei uns (www.barghorn.de) haben Stellenbeschreibungen ganz klare Aufgaben zu erfüllen.

  1. Sie beschreibt eine Stelle, z.B. Monteur, Sachbearbeiter, Montageleiter, Abteilungsleiter…
  2. Sie gibt an, welche Zugangsvoraussetzungen für diese Stelle erfüllt sein müssen, z.B. Berufsabschlüsse, bestimmte Fahrerlaubnisse, vorliegen bestimmter Bescheinigungen (Ersthelfer o.ä.), Berufserfahrung in vorangegangenen Stellen.
  3. Sie formuliert Kenntnisse und Fähigkeiten, als Erwartung an den Stelleninhaber: fachliche Fähigkeiten, Zeiträume zur Vorplanung der eigenen Tätigkeiten, Führungsspanne, Dokumentation der eigenen Tätigkeit…
  4. Sie stellt einen festen Bezug zu einer Entgeltgruppe her.
  5. Sie klärt Befugnisse wie Zeichnungsberechtigungen (i.A., i.V.) und Handlungsbudgets als Mindestgrenze je Entscheidung in €.

Unsere Stellenbeschreibungen sind stets so universell gehalten, dass es nur eine Stellenbeschreibungen für z.B. die Stelle „Monteur“ gibt. Wir unterscheiden also nicht, ob der Monteur im Stahlbau, im Maschinenbau, oder im Metallbau tätig ist.

Warum aber haben wir unsere Stellenbeschreibungen ausgerechnet so gestaltet?

So geben wir unseren Mitarbeitern ein möglichst hohes Maß an Sicherheit und Transparenz. Jedem ist klar, was von ihm erwartet wird, welche Voraussetzungen für die nächsthöhere Stelle zu erfüllen sind, welcher Handlungsrahmen zur Verfügung steht

Ganz nebenbei schaffen wir so auch eine annähernde Einkommenstransparenz, denn die Entgeltgruppe hinter jeder innerbetrieblich transparent kommunizierten Stellenbezeichnung ist jedem bekannt. Das betrachten wir als großen Vorteil. Wir können so nicht der Versuchung erliegen hinsichtlich des Einkommens Kompromisse einzugehen, die nicht auch nach Ansicht der meisten Kollegen in Ordnung wären. Ein Wunsch nach einem höheren Einkommen kann viel einfacher auf einer Sachebene anhand klarer Kriterien geführt werden.

Welche Vor- oder Nachteile siehst du in unserer Vorgehensweise? Wie ist es bei euch geregelt? Hast du noch Fragen zu unserem Konzept?

Lass uns gerne in den Kommentaren darüber diskutieren.

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