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In der Schule gibt es regelmäßige Elternsprechtage. Dort erhalten Eltern im Dialog mit den Fachlehrern einen Überblick über den Leistungsstand ihrer Sprösslinge. Diese Gespräche sind selten länger als 10 Minuten und naturgemäß rückwärts gerichtet, sprich vergangenheitsbezogen. Nur selten wird über die weitere Schullaufbahn, also Potenziale und die Zukunft gesprochen.

…und bei der Arbeit?

Wie ist das bei deiner Arbeit, in deinem Unternehmen? Finden dort Gespräche zwischen Mitarbeiter und Führungskraft statt? Natürlich meine ich nicht die morgendliche Begrüßung, oder Gespräche zum operativen Arbeitsinhalt. Was ich meine sind Gespräche zur Person. Zum Leistungsstand und vor allem zur weiteren Entwicklung.

Ich weiß, sehr viele Unternehmen pflegen derartige Gespräche. Aber wie sehen die Regelungen und Umsetzungen dazu im Detail aus?

  • Finden die Gespräche verlässlich und regelmäßig statt?
  • Was ist der Gesprächsanlass?
    Ein fester Zeitpunkt im Kalender, ein Vorereignis (z.B. Beurteilungsergebnisse- oder Prämienrunde), Wunsch der Führungskraft, oder Wunsch des Mitarbeiters?
  • Gibt es einen Mindest- oder Maximalrahmen für die Zeit?
  • Werden Gesprächsergebnisse dokumentiert?
    Falls ja, wie?
  • Worum geht es inhaltlich?
    • Vergangenheit -oder- Zukunft
    • Leistung -oder- Verhalten
    • Patzer -oder- Potenziale
    • Geld -oder- Werte

Zukunftsgespräche sind fester Bestandteil unseres Wertemesssystems.

Mitarbeiter und Führungskraft sprechen mindestens alle 12 Monate miteinander. Beide können gleichberechtigt ein Gespräch veranlassen und dann sorgen wir für eine ruhige Atmosphäre und einen Dialog auf Augenhöhe. Wir sprechen über die Zukunft, Verhalten, Potenziale und Werte – auf Augenhöhe.

Das Leitmotiv der Gespräche ist Führung als Dienstleistung.

Die Führungskraft dokumentiert jedes Gespräch – mindestens, dass es stattgefunden hat. Beide Gesprächspartner interpretieren gemeinsam die Ergebnisse aus dem Wertemesssystem seit dem letzten Gespräch. Mitarbeiter und Führungskraft sitzen sich nicht gegenüber, sie sind nicht Gegner in einer Verhandlung. Sie bilden ein Team und suchen gemeinsam nach Antworten und Optionen. Mitarbeiter und Führungskraft vereinbaren, was aus dem Gespräch privat bleibt.

Vor allen Dingen dokumentieren wir verabredete Maßnahmen. Die Verantwortung für die Durchführung dieser Maßnahmen liegt in aller Regel beim Mitarbeiter. Dabei ist sich der Mitarbeiter der uneingeschränkten Unterstützung seiner Führungskraft und der Personalabteilung sicher. So funktioniert Führung als Dienstleistung.

In unserem kurzen Erklärvideo zu den Zukunftsgesprächen erfährst du mehr:

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Was wünscht du dir von einem Zukunftsgespräch mit deiner Führungskraft?

https://youtu.be/PxCcSu6XYTo

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