Wo ist die Freiheit?

Alle erstreben mehr Freiheit. Aber wohin streben wir dann? Wo ist sie denn, die Freiheit?

Du kannst Freiheit in einem Land finden, im Urlaub, oder in einem Job.  Auch in der Familie  kannst du Freiheit finden oder wenn du dich in deinem Lieblingssport völlig verausgabt hast, dann liefern die Endorphine manch einem auch das Gefühl von Freiheit mit.

Freiheit assozieren wir mit einem weiten Blick.

So wie auf dem Bild zu diesem Beitrag. Genauso kannst du dort an den benannten Orten auch Unfreiheit finden. Wie frei war Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie, in seiner Zeit im Konzentrationslager unter den Nazis? Liest du seine Bücher, Texte oder hörst Tonaufnahmen von ihm, findest du einerseits die Grundlage der so modernen Purpose-Prozesse, der Fragen nach dem Sinn. Gleichzeitig findest du in seinen Äußerungen aber eben auch eine erstaunliche Freiheit in der maximalen Unfreiheit. Die Zeit im KZ war ja nicht nur ein Eingesperrt sein, jeden Tag bangten die Insassen um ihr Leben und es gab nichts Verlässliches wie sie sich hätten gegen den willkürlichen Tod schützen können.

Wo hat einer wie Viktor Frankl seine Freiheit gefunden?

Frankl hat seine Freiheit ausschließlich in sich selbst und im Sinn gefunden. Er hat es verstanden seinem Leben einen starken Sinn zu geben. Auch unter den sinnlosesten und ausweglosesten Rahmenbedingungen hat er seinen Sinn des Lebens nicht verloren. Sich unter diesen Umständen einen starken Sinn zu bewahren setzt ein hohes Maß an Freiheit voraus. Eine Freiheit, die nur in Viktor Frankl existieren konnte.

Deine Freiheit befindet sich in dir.

Du allein entscheidest darüber wie frei du in dir bist. Deine Entscheidung zu deiner individuellen Freiheit triffst nur du. Und doch spürst du Abhängigkeiten, Glaubenssätze und gesellschaftliche Konventionen, die massiven Einfluss auf die Freiheit haben, die du empfindest. Entschieden entscheiden ist dabei ein wichtiger Schlüssel.

Deshalb prüfe ganz genau was es in dir ist, wenn du dich nicht frei fühlst. Welche Glaubenssätze und Konventionen geben dir ein unfreies Gefühl. Welchen Nutzen hat der Glaubenssatz oder die Konvention? Kannst du einen Nutzen für dich oder andere erkennen, der deinen Wunsch nach Freiheit überwiegt? Dann ist es gut! Mache deinen Frieden mit der Situation und nimm zur Kenntnis, dass du – völlig frei – aus guten Gründen so entschieden hast.

Du entscheidest wie frei du bist – niemand sonst!

Kannst du in einem Glaubenssatz oder einer Konvention keinen ausreichend starken Nutzen erkennen, dann obliegt dir allein die Entscheidung dir die Freiheit zu nehmen und gegen diesen Glaubenssatz und gegen die Konvention zu handeln.

Freiheit liegt nur in dir und in deiner Entscheidung eine Situation – aus guten Gründen – anzunehmen oder zu verändern.

Unfrei ist hingegen eine Situation zu beklagen.

Wir nehmen uns dann selbst in Gefangenschaft. Deshalb beobachte dich und dein Leben, deine Aussagen und Gedanken genau. Wann beklagst du etwas und warum? Es gibt ein herrliches Video dazu, dass dir sofort sagt: “stop it!“.

Also: Stop it!

Entweder du machst deinen Frieden mit deiner Entscheidung die Situation zu akzeptieren, oder du änderst die Situation. Dazwischen liegt nur ein klares “stop it!”.

Entweder du akzeptierst deinen Arbeitsplatz, deinen Vorgesetzten, deinen Lebenspartner oder jede andere Situation, oder du änderst es.

Wo ist deine Freiheit?

Was möchtest du ändern? Warum hast du es noch nicht getan? Wie entscheidest du dich?

Wie hast du in der Vergangenheit entschieden? Und… egal ob deine Entscheidung akzeptieren oder ändern hieß – hat dich das befreit?

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